Wie, wo, was? – Aufträge für Blogger

Aufträge für Blogger

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich ich euch drei Fragen beantworten. Die Überschrift verrät mit “Wie, wo, was? Aufträge für Blogger” ganz gut worum es genau geht. Dabei spreche ich nur über meine Erfahrungen und diese kann man nicht verallgemeinern. Mehr dazu aber gleich.

Nachdem der letzte Artikel “Wie viel Geld verdienen Blogger?” online ging, fielen mir positive Rückmeldungen, aber auch negative auf – Es gab sogar eine Person, die in einem Forum kommentiere, dass dieser Beitrag genauso gut ein Todesurteil für den Blog werden könnte.

Selbstverständlich habe ich mir meine Gedanken dazu gemacht. Ja, ich hätte vielleicht einige Kooperationspartner verärgern können, weil ich öffentlich darüber geschrieben habe, aber dem ist nicht so. Ich habe schon immer die bezahlten Artikel als “Anzeige” gekennzeichnet und immer erwähnt, wenn mir ein Produkt kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.

Transparenz ist für mich sehr wichtig und ist das A und O für einen guten Blog. Bei Interesse kann jeder im Archiv stöbern und sieht sofort, wer der Auftraggeber ist bzw. ob wir für den Artikel bezahlt wurden. Zudem schreibe ich nur über etwas, wenn der Kunde auch zu uns und unserer Leserschaft passt.

Wie komme ich also an einen Auftrag?

Als erstes sollte man einen Blog bzw. eine Website haben. Diese sollte übersichtlich sein und regelmäßig mit neuen Artikeln “gefüttert” werden. Wenn der Blog eine Weile online ist und auch echte Leser hat, bin ich mir sicher, dass es nicht mehr lange dauert, bis die ersten Aufträge kommen. Das sind selten die Firmen selbst, sondern meistens Agenturen. Allerdings geschieht das nicht innerhalb von ein paar Wochen.

Zusätzlich kann man sich auf einigen Plattformen anmelden und sich mit dem Blog auf angebotene Kampagnen bewerben. So kommen wir jetzt zum WO.

Aufträge für Blogger

Wo lohnt sich eine Anmeldung?

Ich zähle ich nur die Anbieter auf, bei denen wir aktuell angemeldet sind. Dabei gehe ich nur auf die Sponsored Posts  ein, nicht auf die Bannerwerbung.
Die Anmeldungen sind überall kostenlos.

blogatus (früher Rankseller)
Positiv: Du bestimmst, was du bekommst! Willst du min. 150 € für einen Artikel erhalten, musst du 214,28 € als Preis angeben, denn blogatus bekommt 30% Provision.
Sobald du ein Guthaben von 25,00 € erreicht hast, wird dein Geld ausgezahlt. Die Auszahlung findet 2x im Monat statt. Schnelle und einfache Abwicklung

Negativ: Man kann die Aufträge nach der Linkart (follow/nofollow) und Kennzeichnung (als Werbung oder nicht als Werbung kennzeichnen) filtern.
In manchen Angeboten wird man dazu aufgefordert, eine Kennzeichnung als Werbung NICHT vorzunehmen, was einem Verstoß gegen § 10 LPresseG darstellt und/oder follow Links zu setzen, was in einer Abstrafung durch Google enden kann.
Von all den angebotenen (aktuellen) Kampagnen gibt es nur eine, die nicht gegen eines von beiden verstößt!

Fazit: Man kann sich anmelden, aber es gibt selten eine Kampagne, die sich an die Richtlinien hält. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass man einen tollen Auftrag bekommt, wenn man nicht dagegen verstößt.

blogfoster
Positiv: Die Einnahmen sind transparent, alle Blogger bekommen das gleiche (je nach Stufe), min. jedoch 150 €.

  • Stufe 1: >10.000 Seitenaufrufe im Monat, einmalig 150 Euro
  • Stufe 2:  25.000 – 75.000 Seitenaufrufe im Monat, einmalig 270 Euro
  • Stufe 3: >75.000 Seitenaufrufe im Monat, einmalig 420 Euro

Alle eingebunden Links müssen mit “nofollow” und als Werbung gekennzeichnet werden.

Zahlung gehen innerhalb von 30 Tagen auf das hinterlegte Konto ein.

Fazit: Eine Anmeldung ist sehr zu empfehlen.

ranksider
Positiv: Du bestimmst, was du bekommst! Willst du min. 150 € für einen Artikel erhalten, musst du 214,28 € als Preis angeben, denn ranksider bekommt 30% Provision.
Sobald du ein Guthaben von 25,00 € erreicht hast, wird dein Geld ausgezahlt. Die Auszahlung findet 2x im Monat statt. Schnelle und einfache Abwicklung

Negativ: Man kann die Aufträge nach der Linkart (follow/nofollow) und Kennzeichnung (als Werbung oder nicht als Werbung kennzeichnen) filtern.
In manchen Angeboten wird man dazu aufgefordert, eine Kennzeichnung als Werbung NICHT vorzunehmen, was einem Verstoß gegen § 10 LPresseG darstellt und/oder follow Links zu setzen, was in einer Abstrafung durch Google enden kann.
Von all den angebotenen (aktuellen) Kampagnen gibt es nur eine, die nicht gegen eines von beiden verstößt!

Fazit: Man kann sich anmelden, aber es gibt selten eine Kampagne, die sich an die Richtlinien hält. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass man einen tollen Auftrag bekommt, wenn man nicht dagegen verstößt.

SeedingUp
Ein Witz! Angemeldet und nie genutzt, da die Arbeit nicht angemessen honoriert wird.

t5content
Positiv: Tolle Aufträge, gute Bezahlung, schnelle Abwicklung. Die Überweisung ist binnen 9 Tagen auf dem Konto eingegangen.

Fazit: Eine Anmeldung ist sehr zu empfehlen.

Unruly
Positiv: Tolle und spannende Projekte, schnelle Abwicklung, sehr gute Bezahlung. Die Auszahlung erfolgt aufs hinterlegte PayPal-Konto binnen 30 Tagen.

Fazit: Eine Anmeldung ist sehr zu empfehlen.

Upfluence
Positiv: Interessante Aufträge, schnelle Abwicklung und gute Bezahlung. Die Rechnung wird zügig beglichen.

Fazit: Eine Anmeldung ist sehr zu empfehlen.

Was kann man noch machen?

“Klopf, klopf!” – eine Agentur wird dir nur schreiben, wenn du auf dich aufmerksam machst.
Das bedeutet nicht, dass du die Agenturen mit Mails bombardieren sollst! ;)
Schreibe regelmäßig, nutze Facebook, Twitter, Instagram und zeige dich!
Markiere sie in Beiträgen und benutze Hashtags, wenn du etwas aus dem Sortiment auf deinem Blog zeigst.

Frage bei deinen Blogger-Kollegen und Kolleginnen nach, ob du einen Gastartikel verfassen kannst und kommentiere fleißig bei ihnen, so werden nicht nur die Firmen und Agenturen auf dich aufmerksam, sondern auch die Blogger und du findest potenzielle neue Leser!

Ich hoffe sehr, dass euch dieser Beitrag gefallen hat und freue mich über Kritik. :)
Liebe Grüße, Geli

2018-06-20T19:37:28+00:0019. Mai 2016|Kategorien: FAMILY LIFE, Mom & Dad|Tags: , |11 Kommentare

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Blogatus heißt inzwischen blogmission ?

Vielen Dank für den Überblick – toll geschrieben, sehr hilfreich. Und ich denke es ist nicht selbstverständlich, dass du das so preisgibst :-) Aber kannst du mir bei Upfluence weiterhelfen? Ich komme da nur rechts auf diese Krone zum Registrieren und dann heißt es dort “SumoMe”. Dort habe ich mich registriert, aber da steige ich irgendwie so gar nicht durch, weil es dort nur Apps zur Optimierung etc. gibt?

Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen

Tine

Schöner Beitrag. Eine kurze Erfahrung von uns: Blogfoster erwartet jetzt, dass man ein Tool von ihnen einbaut, mit dem sie deinen Traffic auslesen können. Das ist uns sehr unsympathisch. Wir würden uns ausspioniert vorkommen und haben das Installieren abgelehnt. Hast Du das installiert und Erfahrung damit? Liebe Grüsse Bea, HungerPipiLangeweile

Nele E.

Hallo Geli,

ich finde es toll, wenn mal so direkt die Dinge angesprochen werden, um die viele Blogs ein Geheimnis machen bzw. was “hinter den Kulissen” statt findet. Transparenz finde ich wichtig, denn so sieht doch der Leser, dass Bloggen kein Hexenwerk ist, aber viel Arbeit und Fleiß dazu gehört. Danke für diesen Artikel.
LG
Nele E.

Moin, und wieder einmal danke für die Tipps! Das ist sehr hilfreich, wenn man versucht im Labyrinth der Portale das richtige zu finden ;)

Was mich auch sehr interessieren würde: Wie die Zusammenarbeit mit Agenturen funktioniert und wie man da die einschlägigen/richtigen findet!

Viele liebe Grüße
Küstenmami

Sehr gut geschrieben. Und da war in der Tat noch etwas dabei, was ich nicht kannte. Werde ich definitiv nachher oder morgen rein schauen. Danke dir für den Beitrag.

Hej Geli,

mir gefällt deine Gegenüberstellung der Pro und Kontras. Es hat mir einen guten Überblick gegeben.

LG Kerstin