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Hallo ihr Lieben,

erst wenn man Kinder hat, weiß man wie wichtig eine Waschmaschine ist und wie viel Wäsche sich eigentlich bei einem dreiköpfigen Haushalt so ansammeln kann.
Bei zwei oder mehr Kindern, ist man mehr oder weniger gezwungen, eine oder gar mehrere Wäschen pro Tag anzuschmeißen.
Ich selbst mag unsere Waschmaschine, aber ich liebe sie nicht.
Wir haben ein älteres Modell und ich befürchte, dass sie innerhalb der nächsten Jahren in den Ruhestand gehen wird. Mein Wunsch ist es dann so eine Vollautomatische zu besorgen. So eine mit Zeiteinstellung und eventuell sogar mit Trockenfunktion. Ja, das wäre so ein Traum von mir.

 

Unsere Wäsche hänge ich im Moment noch bei uns im Trockenkeller auf, wir haben einen Luftentfeuchter, dadurch ist die Wäsche ganz schnell trocken, aber es ist schon mühsam die vielen kleinen Teile von Liam aufzuhängen.

Ich habe inzwischen eine richtige Strategie, damit es alles schneller geht. Vielleicht hilft es euch ja auch ein Stückchen, wenn ihr eine kleine Struktur für eure Wäsche habt.

Ich habe früher immer nach Farben sortiert. Das mache ich jetzt auch noch, aber anders.
Da ich in jedem Zimmer einen kleinen Wäschekorb habe, wasche ich nach Zimmern und nach Farbe. Manchmal aber auch nur die Kinderklamotten zusammen.

Habe ich zum Beispiel Lisas Kleidung gewaschen, hänge ich sie auf.
Es mag vielleicht ein wenig sinnlos erscheinen, aber ich hänge die Kleidungsstücke immer “falsch herum auf”, damit ich sie oben (also am Ende des Kleidungsstückes) mit den Wäscheklammern fixieren kann.
Das hat wiederum den Grund, dass die Ärmel z.B nach unten runter hängen und man die Abdrücke der Klammern nicht sieht.
Ich bin da echt eigen.
Ich mag keine Abdrücke, aber ich muss sie eben aufhängen, weil der Entfeuchter frische und trockene Luft durch den Kellerraum bläst.
Manche Teilen fliegen sonst leider auf den Boden. Und mittig aufhängen mag ich sie auch nicht, weil sonst manchmal ein Abdruck von der Wäscheleine oder den Streben des Wäscheständers bleibt. :)

Da ich die Wäsche direkt danach zusammenlege, brauche ich sie auch nicht mehr zu bügeln.
Nur zu ganz besonderen Anlässen hole ich das Bügeleisen raus (für Hemden und Kleider). ;)
Sonst bin ich eher der Grunge-Typ.
Bügel werden überbewertet und es gibt wichtigeres, als super glatte T-Shirts.
Meine Mama hingehen bügelt einfach alles. Sogar Unterhemden, weil sie ihrer Meinung nach dann besser zu tragen sind.
Nach dem Zusammenlegen verstaue ich die Kleidung direkt im Kleiderschrank und fülle den leeren Korb wieder mit neuer Wäsche.

Einmal in der Woche schmeiße ich eine Ladung Handtücher an und ca. alle zwei Wochen Bettwäsche.
Ich liebe es unter die frisch gewaschene Bettwäsche zu schlüpfen. Sean ist genauso und er bedankt sich dann immer bei mir – wie lieb von ihm, oder?
Dadurch, dass ich die Handtücher, Geschirrtücher und Bettwäsche heißer wasche, können sich auch weniger Bakterien sammeln.
Das ist z.B eine Maßnahme, die man ergreifen kann, wenn die Waschmaschine anfängt zu riechen oder die Wäsche müffelt.
Kennt ihr das, wenn man einen gemeinsamen Keller hat und dort die Wäsche der Nachbarn rummüffelt?
Wir hatten das mal in der ehemaligen Wohnung. Das war kaum zu ertragen, aber bei den vielen Mietparteien konnten wir nicht herausfinden, wem die Wäsche letztendlich gehört.

Die meisten Sachen wasche ich bei 40°C, feine Wollpullis oder auch einige Babyteile kälter und im Schonwaschgang. Unterwäsche und Socken bei 60°C. Das finde ich persönlich hygienischer.

Erzählt doch mal, wie macht ihr das so?
Habt ihr eine bestimmte Vorgehensweise und vielleicht noch den einen oder anderen Tipp auf Lager?

Ich freue mich! :)

Ganz liebe Gruß
Geli