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Hallo ihr Lieben,

jeder von uns hat eigene Trinkgewohnheiten. Unsere Kinder trinken am liebsten Wasser, fast ausschließlich Leitungswasser.

Ich fülle ihre Trinkflaschen für die Schule mit Trinkwasser aus der Leitung, sie schnappen sich selbst Gläser und füllen sie auf.
Es ist ganz einfach und praktisch. Wasserhahn auf, Wasser rein und Hahn wieder zu. Einfacher als eine Flasche zu öffnen, wenn ich oder Nico gerade mit etwas beschäftigt sind. Bis vor einigen Wochen haben wir uns allerdings keine Gedanken über unser Trinkwasser gemacht.

Auch nicht, als wir das erste Fläschchen für Liam zubereitet haben.
Warum auch, oder?

Denn die Wasserwerke liefern in der Regel einwandfreies Wasser.
Durch die verbauten Wasserleitungen und Armaturen können jedoch diverse unerwünschte und gefährliche Stoffe ins Trinkwasser gelangen.

Auch ist nach Informationen des Umweltbundesamtes der Nitrat-Gehalt unseres Trinkwassers deutlich gestiegen.

“Trinkwasser könnte in etlichen Regionen Deutschlands in Zukunft spürbar teurer werden. Grund ist die hohe Belastung des Grundwassers mit Nitrat. Über 27 Prozent der Grundwasserkörper überschreiten derzeit den Grenzwert von 50 mg/l. Wenn die Nitrateinträge dort nicht bald sinken, müssen betroffene Wasserversorger zu teuren Aufbereitungsmethoden greifen, um das Rohwasser von Nitrat zu reinigen. Einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zufolge kann dies die Trinkwasserkosten um 55 bis 76 Cent pro Kubikmeter erhöhen. Das entspricht einer Preissteigerung von 32 bis 45 Prozent. Eine vierköpfige Familie müsste dann bis zu 134 € im Jahr mehr bezahlen.”

(Artikel vom 09.06.2017) Umweltbundesamt – Zu viel Dünger: Trinkwasser könnte teurer werden

 

“Eine erhöhte Nitratkonzentration im Trinkwasser stellt eine Gefahr für die Verbraucher, ganz besonders für Babys und Kleinkinder dar.

Nitrat findet sich in den meisten Düngern und wird insbesondere auf landwirtschaftlichen Flächen wie Äckern ausgebracht. Es hilft den Pflanzen beim Wachsen, doch eine überhöhte Nitratbelastung schadet sowohl der biologischen Vielfalt natürlicher Gewässer als auch der Grundwasserqualität. Zugleich ist die Intensivtierhaltung ein Faktor, der sich negativ auf diese Problematik auswirkt. In Folge dieser weiter ansteigenden Tierhaltung landen übermäßig viel Gülle sowie Tierdung auf den Feldern, die wiederum in die Gewässer gelangen.”

IVARIO – NITRAT IM GRUNDWASSER: TRINKWASSERPREIS IN DEUTSCHLAND KÖNNTE UM 45 PROZENT STEIGEN

 

Je mehr ich mich mit dem Thema Trinkwasser auseinandersetzte und von einem qualifizierten Experten aufgeklärt wurde, desto mehr wollte ich über unser Trinkwasser wissen.

Freundlicherweise durften wir kostenlos die WASSERANALYSE PLUS von IVARIO durchführen.
Diese beinhaltet eine Komplettanalyse auf 31 potentielle Gefahren im Wasser.

Das Probeentnahme-Set war innerhalb 24 Stunden bei uns.
Es beinhaltete einen Lieferschein samt Retour-Aufklebern, eine Schritt für Schritt Anleitung, zwei sterile Behälter und eine Versandbox.

 

Die Anleitung war so verständlich, dass Sean mir bei der Entnahme behilflich sein wollte.
Es gab dennoch einiges zu beachten.

Im gesamten Haushalt sollte vier Stunden vor der Wasserentnahme kein Wasseranschluss verwendet werden.
Dazu zählen alle Wasserhähne, Duschen, Waschmaschinen und Toilettenspülungen.

Deshalb ist es ratsam, die Wasserprobe direkt am Morgen zu entnehmen.
Dank Baby sind wir generell etwas früher wach als alle anderen hier.

Es ist auch wichtig, dass das Wasser direkt in beide Gefäße abgefüllt wird, ohne dass man das Wasser vorlaufen lässt.

Die Wasserprobe darf an einer beliebigen Wasserstelle entnommen werden, aber aus ein und der gleichen.

Das Wasser sollte zudem kalt sein.

Wie ihr oben auf den Fotos sehen könnt, ist das Wasser etwas übergeschwappt, was jedoch auch nicht weiter störte.

Nach dem Befüllen mussten wir die Gefäße fest verschließen und verpacken.
Ganz ehrlich? Ich habe gedacht, dass das Wasser durch den Transport ausläuft und am Ende nur noch ein paar Tropfen im Behälter sind, doch es hat alles gut gehalten.

Zum Schluss nur noch das Etikett drauf, ausreichend frankieren und verschicken.

Laut den Informationen von IVARIO sollte das Ergebnis innerhalb sieben Werktagen online einsehbar sein.

Das hat auch super funktioniert.

 

Für uns erfreuliche Nachrichten. Während unseres Aufenthaltes in Bayern bei meiner Mutter habe ich mir ständig Gedanken gemacht.

Besonders, als ich dort die Nahrung für Liam zubereite habe. Denn bei ihr in Bad Wörishofen ist das Wasser ziemlich hart. So weit ich weiß, hat das keine gesundheitlichen Auswirkungen.
Meine Mutter bestand aber darauf, dass wir Babywasser kaufen. Sie hatte auch zur Sicherheit einen Vorrat an stillem Wasser besorgt und einen Zettel über den Wasserkocher geklebt auf dem stand: “Kein Leitungswasser, nur stilles Wasser einfüllen!”
Sie ist halt eine übervorsichtige Oma und wollte, dass ihr Lebensgefährte und meine Schwester auch direkt bescheid wissen.

Jetzt mit diesem positiven Ergebnis sind wir sehr und froh und dankbar, dass wir eine Wasseranalyse machen konnten.

Wir können euch daher wärmstens empfehlen, auch einen Test zu machen.

Aber erzählt doch mal!
Wie zu frieden seit ihr mit eurem Wasser?
Habt ihr sogar schon einmal eine Wasseranalyse durchführen lassen?

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Liebe Grüße
Geli