Hallo ihr Lieben,

heute möchten wir euch eine kleine Bauanleitung zur Verfügung stellen, damit ihr ein Hochbeet selbst bauen könnt.
So könnt ihr demnächst euer eigenes Gemüse oder auch Obst ernten.

Vorher möchten wir euch aber die Vorteile eines Hochbeetes nennen:

Bei der Aussaat, der regelmäßigen Pflege und Ernte müsst ihr euch nicht bücken.
Aufgrund der Höhe des Hochbeetes habt ihr deshalb immer eine angenehme Körperhaltung.
Rückenschmerzen ade!

Schnecken fällt es insgesamt schwerer in ein Hochbeet zu gelangen. So bleibt das Beet frei von Schädlingen.
Möchtet ihr eurer Hochbeet auch vor Nagern schützen, solltet ihr zusätzlich Kaninchendraht verlegen.
So müsst ihr auch nie Schädlingsbekämpfungsmittel einsetzen.

Ein Hochbeet erwärmt sich schneller, als ein gewöhnliches Beet. Dadurch wachsen eure Pflanzen wesentlich schneller.

Bioabfälle könnt ihr ganz simpel auf einem Kompost kompostieren.
Da ein Hochbeet mit Erde und Kompost gefüllt wird, könnt ihr euren eigenen Kompost verwenden.

Für Neulinge: Ihr habt weniger Unkraut und könnt es besser unterscheiden.

Ein Hochbeet lässt sich auf allen möglichen Untergründen bauen.

Materialien + Wissenswertes 

Für ein Hochbeet könnt ihr verschiedene Materialien benutzen.
Wir finden ja, dass ein Hochbeet aus Holz am schönsten aussieht, aber das ist natürlich reine Geschmackssache.
Falls ihr schon einmal in Netz gestöbert habt, findet ihr viele Bausätze oder Beispielbilder.
Meistens werden folgende Hölzer genutzt: Lärche, Douglasie und Weichhölzer wie Kiefer.

Eine große Auswahl findet ihr bei Holzland. Besonders gut gefällt uns, dass die Händler deutschlandweit vertreten sind und eine Beratung individuell auf den Kunden (also euch) abgestimmt wird, falls ihr nicht direkt bestellen möchtet.

Optimal solltet ihr für euer Hochbeet einen sonnigen Standort in Nord-Süd-Richtung auswählen und der Untergrund sollte eben sein.
Achtet bei der Wahl des Standortes aufgrund des höheren Wasserbedarfs auch darauf, dass ein Wasseranschluss in der Nähe ist.

Bauanleitung für das Hochbeet

Für die Bauanleitung haben wir eine Skizzen-Software genutzt.
Da es unserer bzw. meine (Geli) erste Skizze ist, ist sie natürlich nicht optimal, aber man kann sie für das eigene Projekt benutzen.

 

Die Zusammenfassung kommt von Nico:
Zuerst empfiehlt es sich, den Boden des Hochbeetes zusammen zu bauen.

Wir haben dazu Latten quer unter darauf verschraubte Bretter gelegt und diese im Abstand der Stärke der Stelzen zu den Längsseiten befestigt.

Ist das erstmal geschafft, können aus den Ecken des Bodens Aussparungen für die Stelzen gesägt und diese an den Latten darunter verschraubt werden.

Im Anschluss wird das ganze in gewünschter Höhe verkleidet, wobei es meiner Meinung nach schöner aussieht, wenn etwas unter dem Boden angefangen wird, um die Latten unter dem Boden zu kaschieren.

Ist das Hochbeet „verschalt“, wird innen Folie eingelegt und ggf. mit dünnen, gegengeschraubten Latten oder Brettern befestigt.

Das Hochbeet füllen

Anhand dieser kleinen Skizze möchten wir euch den Inhalt für eine optimale Ernte darstellen.
Die Schichten haben wir von unten nach oben aufgelistet, da das Hochbeet in dieser Reihenfolge befüllt wird.

Optional Kaninchendraht

Grünabfälle: Sie bestehen aus Grünschnitten wie gehäckselten Ästen, darauf kommen die Gartenabfälle wie Grasschnitt und Stroh
Sie sorgen die gute Durchlüftung im Beet.

Gartenerde: Die Gartenerde muss nicht hochwertig sein.

Reifer Kompost

Blumenerde: Nach Möglichkeit hochwertig

 

So, wir hoffen jetzt, dass wir euch mit diesen Beitrag inspirieren konnten.
Ob Balkon oder Garten, ein Hochbeet lässt sich überall umsetzen.

Liebe Grüße
Geli

 

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Holzland entstanden.