Hallo,

hast du dir schon einmal bildlich vorgestellt, wie es wäre, wenn du mit deiner Familie im Auto auf dem Weg in den Urlaub bist, alle voller Vorfreude sind, ihr auf der Autobahn seid und plötzlich vor dir alle eine Vollbremsung machen und du einfach nicht mehr stoppen kannst?

Die Vorstellung der dann folgenden Szenarien sind nicht schön und lösen bei den meisten nur eins aus:
Angst! Panische Angst, um deine bzw. eure Kinder.
Angst um euer Leben und Angst vor dem Tod.

Es ist mehr als beängstigend und ich habe mir tatsächlich genau dieses Szenario vorgestellt, als wir über eine Kooperation mit Bosch nachgedacht haben.

Das was in meinen Kopfkino zu sehen war, hat sogar Herzrasen ausgelöst.

Denn wenn es auf der Straße wirklich knallt, kann jede Hilfe zu spät sein. Wir können nicht vorausahnen, ob wir je in einem Unfall verwickelt sein werden, es ein kleiner Unfall sein wird oder wir um unser Leben bangen müssen.

Das kann keiner!
Aber man kann vorausschauend fahren und selbst für schnelle Hilfe am Unfallort sorgen.

Automatisches Notrufsystem

Sicherlich hast du schon einmal eCall (emergency call) gehört. Das ist ein von der Europäischen Union vorgeschriebenes automatisches Notrufsystem für Kraftfahrzeuge.
Die Hersteller müssen seit dem 31. März 2018 in allen neu typgenehmigten Fahrzeugen (PKW und leichte Nutzfahrzeuge) ein solches eCall verbauen.

Wie eCall funktioniert, kannst du hier bei Wiki nachlesen.

Aber nur weil es Pflicht ist, ist es noch nicht gleich in jedem Fahrzeug verbaut.

Nico hat vergangenes Jahr sein Leasing-Fahrzeug konfiguriert und ca. sechs Monate später im Januar 2019 abgeholt.
Ein eCall war nicht integriert.
Nico hat vergessen, es bei der Konfiguration auszuwählen. Dies war möglich, da es für das Fahrzeugmodell noch nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, da die Typgenehmigung des aktuellen Modells vor dem 31. März 2018 erfolgt ist, auch wenn das Fahrzeug 2019 ausgeliefert wurde.

Bei einem worst case Szenario müssten wir eigentlich hoffen, dass wir bei Bewusstsein sind und selbst den Notruf an unserem Smartphone tätigen können.
Natürlich sollte vorausgesetzt sein, dass das Smartphone nicht während des Unfalls durchs Auto geschleudert wurde und es unauffindbar ist oder man gar selbst eingeklemmt ist und es nicht erreichen kann.

Das Auto mit dem Vivatar drive von Bosch nachrüsten

Die Nachrüstung ist ganz einfach und innerhalb weniger Minuten erledigt.

Dafür benötigst du einen vivatar drive von Bosch.
Hierbei steht dir der Stecker mit unterschiedlichen Laufzeiten zur Verfügung.

  • 49,99 € (UVP), Vivatar drive Stecker inkl. 1 Monat Zugang zum Bosch Notruf Assistenten
  • 79,99 € (UVP), Vivatar drive Stecker inkl. 12 Monate Zugang zum Bosch Notruf Assistenten
  • Verlängerung des Bosch Notruf Service über einen Gutschein aus unserem Shop: z. B. 4,99 € für einen weiteren Monat oder 39,99 € für weitere 12 Monate.

Den einmonatigen Zugang kannst du z.B. wählen, wenn dein Fahrzeug normalerweise mit eCall ausgestattet ist, du aber für einen bestimmten Zeittraum ein anderes Auto fährst.

Falls du vielleicht ein anderes Fahrzeug kaufst oder fährst, dass ein eCall hat, kannst du den Zugang auslaufen lassen und es entstehen dir keine weiteren Kosten.
Damit bist du mit deiner Familie auf der sicheren Seite.

Die Einrichtung

Der Stecker, der zugleich eine USB Ladebuchse bereitstellt, wird einfach in die 12V Steckdose des Fahrzeugs gesteckt. Bei uns steckte er zunächst in der Steckdose im Kofferraum. Wir haben ihn dann jedoch nach vorn umgesteckt, da man an der durchgängig grün leuchtenden LED auch während der Fahrt erkennt, dass der Vivatar drive mit dem Handy verbunden und einsatzbereit ist.
Aus dem Smartphone wird die zugehörige App aus dem jeweiligen Store installiert, zu der man direkt durch scannen des QR-Codes auf der Verpackung geleitet wird.

Beginnt der Vivatar drive nach dem Einschalten der Zündung zu blinken, kann er über die App auf dem Smartphone eingerichtet werden, wobei die Verbindung über Bluetooth hergestellt wird.

Nach erfolgter Einrichtung leuchtet die LED dauerhaft und signalisiert damit die Bereitschaft, im Falle eines Unfalls selbstständig über das Smartphone den Notruf zu kontaktieren und wichtige Unfalldaten übermitteln zu können.

Bei der Einrichtung der App wird zunächst der Vivatar drive Plug verbunden und im Anschluss der Name und eine Telefonnummer sowie die Daten des Fahrzeuges zum Erstellen eines Fahrzeugprofiles, das im Notfall automatisch übermittelt wird, abgefragt. Das Profil besteht auf dem Kennzeichen, Marke, Modell, Farbe und Antriebsart.

In der App kann zusätzlich noch ein Notfallpass angelegt werden, der persönliche medizinische Informationen enthält und im Notfall ebenfalls übertragen wird.

Die Verbindung wird bei späterem Einschalten der Zündung bei aktiver App und Bluetooth-Funktion automatisch wieder aufgebaut.

Fazit:

Der Vivatar drive ist wirklich sehr leicht einzurichten und bringt das gute Gefühl der Sicherheit beim Fahren und über den Ernstfall machen wir uns keine Gedanken mehr. Die Fahrt in den letzten Urlaub war jedenfalls – bis auf kleinere Streitereien auf der Rückbank – sehr entspannt.

Die Einrichtung war vom öffnen der Verpackung an in unter 10 Minuten abgeschlossen und verlief komplett intuitiv.

Im Übrigen kann man die Vivatar drive App auch ohne Auto nutzen.
Seid ihr z.B. zu Fuß in den Bergen unterwegs, könnt ihr in einer misslichen Lage den SOS-Button manuell betätigen.
In diesem Fall ist es ratsam das Smartphone nah bei sich zu tragen (z.B. in der Jackentasche).

Wir hoffen sehr, dass der Beitrag euch ausreichend informiert hat.

Solltet ihr Fragen haben, werden wir sie gern in den Kommentaren beantworten.

Lieben Gruß
Geli & Nico