Heute ist der 12. Juni, der Tag des Tagebuchs und aus diesem Anlass habe ich gemeinsam mit dem Häfft-Verlag eine ganz tolle Idee umgesetzt.

Aber beginnen wir mit dem historischen Hintergrund.

Der Bezug ergibt sich durch den Geburtstag der Jüdin Annelies Marie „Anne“ Frank.
Sie bekam zu ihrem 13. Geburtstag (12. Juni 1942) ein einfaches rot kariertes Notizbuch von ihrem Vater geschenkt, das sie ihrem Vater einige Tage zuvor in einem Schaufenster gezeigt hatte.

„Vielleicht ja eins meiner schönsten Geschenke“, schreibt sie.

An ihrem Geburtstag schreibt Anne nur, dass sie hofft, ihrem Tagebuch alles anvertrauen zu können und einen großen Halt an ihm zu finden.
Mit den Tagebuchaufzeichnungen beginnt sie zwei Tage nach ihrem Geburtstag, am 14. Juni 1942.

Anne Frank führte das Tagebuch vom 12. Juni 1942 bis zum 1. August 1944, anfänglich in der Wohnung am Merwedeplein, den größten Teil aber im Hinterhaus des Gebäudes Prinsengracht 263 in Amsterdam.

Anne schrieb über die Erlebnisse und Gedanken der Zeit, als sie sich mit ihrer Familie in einem Hinterhaus in Amsterdam vor den Nazis verstecken musste.

School photo Anne Frank, Jewish Lyceum Amsterdam, December 1941.
Photo collection Anne Frank House, Amsterdam.

 

Der Tag des Tagebuchs

Der Tag des Tagebuchs erinnert an Annes Leben und ruft dazu auf, eigene Erlebnisse schriftliche festzuhalten.

Ich selbst habe bereits als Teenager ein Tagebuch geführt. Später auch als junge Mutter.
Inzwischen fehlt mir oft die Zeit zum Schreiben, aber ich versuche so oft wie möglich meine Gedanken festzuhalten.
So habe ich inzwischen verschiedene Bücher für die Kinder angelegt.
Dort halte ich wichtige Ereignisse fest und klebe z.B. Eintrittskarten oder auch Flyer (z.B. vom Zoo) ein.

Zusätzlich hat jedes Kind einen einfachen Ordner. Dort hefte ich wichtige Zettel aus der Kita und Schule ab oder auch alle Einladungen, die sie bekommen haben.

Damit habe ich aber erst beim zweiten Kind angefangen, sodass mein Erstgeborener nur wenige Erinnerungen aus der Kitazeit hat (Bilder und gebasteltes habe ich bei ihm auch schon aufbewahrt).

Ich denke, wenn sie irgendwann ausziehen, werden sie einige Kartons durchschauen müssen und dann selbst entscheiden, was sie tatsächlich davon behalten möchten. :)

Ich behalte echt viel, da ich selbst kaum Erinnerungen aus meiner Kindheit habe und es manchmal schade finde.

Warum ein Tagebuch schreiben?

Alle können ein Tagebuch schreiben, dabei muss man nicht nur Einträge verfassen, wenn es einem schlecht geht.
Es kann einen bestärken, wenn man positive und negative Erlebnisse festhält.

Es gibt vielleicht auch Dinge, die man nicht mit einer Freundin, einem Freund oder dem Partner besprechen möchte.

Zum anderen finde ich es persönlich wichtig, dass man regelmäßig etwas per Hand schreibt.

Natürlich ist es mit einem Smartphone oder einem Laptop einfacher, aber so hat man doch ein besseres Schriftbild.
Ich schreibe schon immer “sehr” unordentlich, deshalb hilft es mir umso mehr.

Ebenfalls finde ich den Gedanken schön, wenn meine Kinder vielleicht irgendwann mal meine Gedanken lesen. :)

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© Häfft-Verlag

 

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