Wenn du uns schon länger folgst, weißt du sicherlich dass wir alle anfallenden Renovierungsarbeiten im Haus oder im Garten gern selbst übernehmen.

Zum einem spart man dabei Geld, zum anderen macht es Freude selbst etwas zu verändern und im Anschluss das fertige Ergebnis zu sehen.

Aus diesem Grund möchte ich dir heute mal zeigen wie einfach es ist, einen Raum optisch zu verändern oder auch nur leichte farbliche Akzente zu setzen.
Wir haben am vergangen Wochenende unser Esszimmer verändert.

Vorher

Dafür haben wir uns für die Wandfliesen ‘Baridecor Aqua’ von PBMG Planbar GmbH entschieden.
Die Wandfliesen haben für uns mehrere wichtige Aspekete, die uns als DIYer sehr angesprochen haben.

Es gibt ein ganz großes Sortiment der BARIDECOR AQUA Wandfliesen und -planken und sie lassen sich einfach (mit ganz wenig Werkzeug) selbst anbringen.

Zusätzlich gefällt uns, dass die Wandfliesen aus gehärtetem Hartschaumkunststoff und somit recyclebar sind.
Ein weiterer Punkt, der uns gefällt ist, dass sie absolut wasserdicht sind und einfach und bequem gereinigt werden können.

Mit drei Kindern und jede Menge Besucherkindern, bleiben kleine Fingerabdrücke nicht aus. ;)

Die Auswahl

Bevor wir die Wandliesen anbringen konnten, mussten wir uns für eine Farbvariante entscheiden.

Dafür haben wir eine kostenlose Musterbestellung getätigt, die wir dann mit unserem ScandiBoho Wohnstil abgeglichen haben.

Schließlich sollte unsere Wand im Esszimer optisch aufgepept werden, aber dabei mit unserer Einrichtung und den Pflanzen harmonieren.
Als Muster haben wir Baridecor Aqua Blanco (schlicht weiß), Pizarra Bierzo (dunkle Schieferoptik) und Cuarzita Birmingham (Steinoptik) bestellt.

Ein paar Tage später waren die Musterfliesen da und wir haben sie neben die Efeutute in der Blumenampel gehalten.

Letztendlich haben wir uns für die Steinoptik entschieden. Die anderen beiden waren uns zu schlicht bzw. zu dunkel für unser Esszimmer.

Die Vorbereitungen

Nachdem die Wandfliesen eingetroffen sind ging es am nächsten Wochenende ans Umgestalten, dafür haben wir uns kurz vorher das Video mit der Anleitung angeschaut (ca. 3 Minuten).

Als erstes legten wir die das benötigte Werkzeug bereit.

Dazu gehört ein Cuttermesser, ein Bleistift, eine Wasserwage und ein Universalwinkel.
Da man in der Mitte Anfangen soll, habe ich zusätzlich unseren Entfernungsmesser und dann noch ein Brett als Unterlage (haben wir zum Schneiden der Wandfliesen benutzt) bereitgelegt.

Im Anschluss habe ich den Untergrund (die Wand) gereinigt.

Step by Step

Man beginnt in der Mitte und zeichnet eine waagerechte Linie ca. 4 mm über der Bodenkante (in unserem Fall über der Abschlusskante der Fliesen).
Danach kommt noch eine senkrechte Linie dazu. So hat man einen guten Startpunkt, damit man die Wandfliesen auch schöne versetzt anbringen kann. Durch die Nut-Feder-Verbindungen benötigt man keine Fugenmasse.

Sobald man beide Linien angezeichnet hat, nimmt man die erste Fliese, entfernt die Schutzstreifen des geschäumten Klebefilms und setzt die gewünschte Wandfliese an.
Ist die sie gerade positioniert, drückt man sie fest an die Wand. Schon ist die Wandfliese befestigt.

Anschließend arbeitet man sich Stück für Stück vorwärts.

Wenn eine Wandfliese gekürzt werden muss, zeichnet man einfach die gewünschte Länge mit dem Winkel ein.
Dann schneidet man mehrfach mit leichtem Druck die Fliese durch.
Alternativ kann man auch direkt mit dem Cutter am Winkel entlang schneiden.

Ich muss dazu sagen, dass wir bei den ersten beiden Fliesen echt vorsichtig waren, weil wir Angst vor einer Beschädigung hatten.
Die Sorgen waren unberechtigt. Man kann wirklich Druck ausüben.

Diese Bilder wurden gegen 17 Uhr fotografiert. Diese Fliesen wirken auf den Fotos rötlicher, als sie sind.

Super schnell sieht man die “neue Wand” entstehen.
Mit Pausen waren wir nach weniger als zwei Stunden fertig.

Und ich finde, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann, oder?

Im Übrigen habe ich mal in Netz nach Preisen geschaut.
Das Verlegen und Verfugen von Fliesen kostet 50 bis 80 Euro pro Quadratmeter (für unsere Fläche ca. 480 Euro) + Materialkosten.

Zum Schluss habe ich noch einen Garderobenständer als “Pflanzenregal” umfunktioniert.
Ich finde, es harmoniert ziemlich gut.

Ich hoffe, dass dir unser Erfahrungsbericht gefallen hat.
Falls du fragen haben solltest, hinterlasse gerne deine Frage als Kommentar oder kontaktiere mich per Instagram :)

 

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